Bildung und Teilhabe

Wer hat Anspruch?

Wenn Eltern oder Kinder

  • leistungsberechtigt nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) sind oder
  • Sozialhilfe nach dem SGB XII oder nach §2 AsylbLG (Asylbewerberleistungsgesetz) oder
  • Wohngeld oder den Kinderzuschlag nach dem BKGG (Bundeskindergeldgesetz) beziehen,

dann haben die Kinder Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket.

Hinweis:

  • ALG II- und Sozialgeldempfänger sind dem Jobcenter untergeordnet
  • Sozialhilfe-, Wohngeld-, und Kinderzuschlagsempfänger sowie Leistungsempfänger nach AsylbLG finden ihre Ansprechpartner für Leistungen aus BuT auch im Jobcenter des Salzlandkreises

Wer sind die Ansprechpartner?

Empfänger Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld:

Jobcenter Salzlandkreis
Mozartstr. 1
06406 Bernburg
E-Mail: hweigel@jc.kreis-slk.de
Öffnungszeiten:
Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

Webseiten:
www.salzlandkreis.de/Salzlandkreis/Soziales/Bildungs_und_Teilhabepaket/main.htm
www.jc.salzlandkreis.de/Jobcenter/Bildungs-und-Teilhabepaket/main.htm

Quelle: http://www.bildungspaket.bmas.de/das-bildungspaket/anlaufstellen-fuer-antragstellung/sachsen-anhalt.html#antwort_012

Vereine

Neben dem Jobcenter steht für die Vereine auch der KreisSportBund Salzland e.V. als Ansprechpartner zur Verfügung.

KreisSportBund Salzland e.V.

Am Provianthaus 4

06406 Bernburg

Telefon: 03471/ 370133

Fax: 03471/ 364497

Hompage: www.ksb-salzland.de

Was ist drin im BuT speziell Sport?

  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben
  • im Bereich Kultur, Sport und Freizeit
  • bis 10 Euro monatlich im BWZ (in der Regel 6 Monate)
  • für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Vereinsmitgliedschaften, Freizeiten, Ferienfreizeiten

Wie unterstützt der KSB?

  • Bekanntmachung der Angebote der Sportvereine
  • Vertiefung der institutionellen Beratung der Vereine
  • Unterstützung der Vereine beim Aufbau von geeigneten Hilfe- und Fördermaßnahmen (z.B. Errichtung von Schul-AGs)
  • Unterstützung der Vereine bei der Öffentlichkeitsarbeit zur Bewerbung der Angebote (z.B. Infostände, Informationen auf der Vereinshomepage, Veranstaltungsplanung)
  • Unterstützung bei Satzungsanpassungen für die Angleichung der Rahmenbedingungen im BuT
  • Gewinnung von externen Partnern
  • Anwerbung von zusätzlichen Unterstützungsleistungen (z.B. Projekt der MZ und des KSB: „Wir helfen“)
  • Organisation von Schulungen für die Vereine
  • Vernetzung mit vorhandenen Strukturen der Jugend- und Sozialarbeit

Welche Aufgabe hat der Verein?

  • Beratung durch den KSB zulassen
  • Thematisierung im Verein und Klärung der Bereitschaft zur Mitwirkung
  • Zusammenarbeit mit dem KSB
  • Angebote ermitteln die für das Bildungspaket in Frage kommen
  • Benennung von Ansprechpartnern für Mitglieder, Interessierte, externe Partner
  • Innovativ sein
  • Kooperationen mit anderen Institutionen
  • intensive Arbeit an der Gewinnung neuer Partner und Förderer
  • Überprüfung und Anpassung der Satzung und Beitragsordnung

Ausblick, Fragen. Probleme, Ideen

  • Herausforderungen und Bedenken:

–        erhöhter Verwaltungsaufwand

–        Neukalkulierung der Beitragssätze

–        Diskriminierung

–        Datenschutz

–        Pädagogische Herausforderung

–        personelle und räumliche Kapazitäten

–        Zugang zu Zielgruppen

–        Abdeckung weiterer Kosten

  • Chancen:

–        Sicherung der Vereinsmitgliedschaft für Kinder aus benachteiligten Familien

–        Gewinnung neuer Mitglieder durch Wegfall der Zugangshürde Mitgliedsbeitrag

–        Positive Außenwirkung

–        Rechtsanspruch auf Leistungen

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